Heizung

Ob Fußboden-Heizung, Gasheizung oder Ölheizung, in Zusammenarbeit mit ihren Partnern plant und realisiert Gobbers Haustechnik die für Sie optimal geeignete Heizung. Das betrifft sowohl Neuanlagen als natürlich auch den Austausch alter oder nicht mehr den gesetzlichen Bestimmungen entsprechenden Systemen gemäß gültiger EnEV.

Brennwert-Heizkessel: komfortabel und umweltschonend

Brennwerttechnik-Heizkessel sind Wärmeerzeuger, bei denen die bei der Verbrennung des Brennmaterials entstehenden Abgase so weit abgekühlt werden, dass der enthaltene Wasserdampf kondensiert und dadurch zusätzliche Wärme an das Heiznetz abgegeben werden kann.

Der Brennwert-Effekt läßt sich derzeit nur beim Einsatz von Erdgas und ggf. Flüssiggas wirtschaftlich nutzen, da die Abgase, die bei der Gasverbrennung entstehen, wesentlich mehr Wasserdampf enthalten als die Abgase bei der Verbrennung von Heizöl.

In Verbindung mit einem Niedertemperatur-Heiznetz erreichen Brennwerttechnik Heizkessel ihre optimale Energieausnutzung. Der Norm-Nutzungsgrad liegt bei 105-109%, bezogen auf den Heizwert von Erdgas.

Niedertemperatur-Heizkessel: Sparsam bei hohem Komfort

Da Brennwerttechnik-Heizkessel aufgrund der technischen Gegebenheiten derzeitig nicht sinnvoll mit Heizöl einsetzbar sind (» Brennwerttechnik), werden bei Heizölanlagen Nieder­temperatur-Heiz­kessel eingesetzt.
Mit Gas betriebene Niedertemperaturkessel kommen in Frage, wenn es auf einen günstigen Preis ankommt.

Das Prinzip der Niedertemperaturkessel beruht auf der automatischen Anpassung der Kesselwassertemperatur von ca.  75°C – 80°C maximal, bis ca. 30°C und weniger, abhängig von der aktuellen Außentemperatur. Das Kesselwasser wird also immer nur soweit aufgeheizt, dass bei der jeweiligen Außentemperatur eine konstante Innenraumtemperatur erreicht werden kann.

Der Norm-Nutzungsgrad erreicht bis zu ca. 95% auf den Heizwert bezogen.

Quelle: Buderus

Fußbodenheizung: Staubarm und energiesparend

Wie der Bundesverband der Flächenheizungen angibt, wird in jedem zweiten Ein- bzw. Zweifamilienhaus eine Fußbodenheizung eingebaut.
Warum diese Art der Heizung immer beliebter wird, läßt sich anhand einiger Argumente leicht nachvollziehen:

Hohes Energieeinsparpotential

Bedingt durch die geringe Fußboden­temperatur, die benötigt wird, um den Raum angenehm zu temperieren – der Jahresdurchschnitt liegt bei 22°C bis 23°C – ist die Vorlauftemperatur, die die Heizung liefern muß, ebenfalls sehr niedrig, etwa 40°C. Dadurch ist sie optimal z.B. für Brennwerttechnik oder Solaranlagen geeignet, ebenso geeignet und ressourcensparend sind Wärmepumpen.

Gut für Allergiker

Durch das gleichmäßige, niedrige Temperaturprofil gibt es fast keine Staubaufwirbelungen in den Räumen; dadurch bedingt können Allergiker freier durchatmen, aber natürlich auch jeder andere.
Jeder kennt im Gegensatz dazu die Staubansammlungen hinter den Heizkörpern konventioneller Heizungen (wo kommt blos der ganze Staub her?). Das liegt an der anderen Art der Wärmeerzeugung. Normale Heizkörperheizungen funktionieren durch Luftumwälzung, dadurch kommt es zu der hohen Staubaufwirbelung. Im Gegensatz dazu wärmt die Flächenheizung mit Strahlungswärme.

Freie Wahl des Oberbelags

Naturstein, Fliesen, Parkett, Kunststoff oder Teppich – fast alle Obermaterialien sind geeignet für eine Fußbodenheizung. So ist zum Beispiel ein bisheriger Nachteil eines Steinfußbodens, nämlich im Winter unangenehm kalt an den Füßen zu sein, durch Einsatz der Fußbodenheizung kein Problem mehr.

Pflegeleicht

Wo kein Heizkörper ist, muß man auch nichts saubermachen und Rost, oft ein Problem bei Heizkörpern in feuchten Räumen wie Badezimmern, ist auch kein Thema.

Altbausanierung

Auch im Altbau ist eine Fußbodenheizung moderner Bauart möglich, da spezielle Bautechniken die benötigte Bauhöhe auf ein Minimum reduzieren. Auch eine elektrische Fußbodenheizung ist möglich.

Kosten

Die Kosten einer Flächenheizung sind nach Angaben des BVF nicht höher als bei konventioneller Heiztechnik, bei niedrigeren Folgekosten.

Und wann setzen Sie auf eine Fußbodenheizung?

Wärmepumpen Erdwärme

Was ist eine Wärmepumpe?

Unter einer Wärmepumpe versteht man ein Gerät, welches mit einem mehr oder weniger hohen Aufwand Wärme von einem niedrigen Temperaturniveau auf ein höheres bringt.

Mit der Leistungszahl ε wird dabei das Verhältnis von eingesetzter (elektrischer) Antriebsleistung zur erzeugten Heizleistung angegeben. Unberücksichtigt bleibt hierbei eine Verlustleistung bei der Erzeugung der benötigten Energie aus dem Kraftwerk.

Beispielsweise bedeutet ein Wert ε von 3, daß das Dreifache der eingesetzten Energie für die Wärmepumpe in tatsächlich für die Heizung verfügbare Wärme umgewandelt werden kann.

Soweit eine etwas sperrige Erklärung.

Es gibt verschiedene Wärmepumpenarten, je nachdem, welchem Medium die Energie entzogen wird (z.B. Luft, Wasser, Sole) und welchem anderen diese Energie wieder zugeführt wird (Wasser, Luft).

Argumente für den Einsatz einer Wärmepumpe:

Regenerativ

Sole-Wasser-Wärmepumpen nutzen zum überwiegenden Teil die Energie, die von der Sonne kommt und im Erdreich gespeichert wird. Solange die Sonne also scheint, wird auch die Erde erwärmt und steht Erdwärme zur Verfügung.

Niedrige Betriebskosten

Die laufenden Betriebskosten einer Wärmepumpe sind in der Regel deutlich niedriger, als bei jeder anderen Heizungsart. Dadurch amortisieren sich die höheren Anschaffungskosten oft innerhalb weniger Jahre.

Platzsparend

Wärmepumpen benötigen keinen eigenen Betriebsraum und keinen Tank, wie z.B. eine Ölheizung, auch ein Schornstein ist obsolet.

Umweltschonend

Da Wärmepumpen selber keine Abgase erzeugen, wird durch ihren Einsatz der CO2-Ausstoß deutlich reduziert.

Ganzjährig verwendbar

Auch im Sommer kann die Wärmepumpe von Nutzen sein, läßt sich doch relativ einfach auch eine Kühlung bewerkstelligen.

Emissionsfrei

Wird der Strom, der für den Einsatz der Wärmepumpe benötigt wird, solar erzeugt, also durch eine Photovoltaikanlage, dann arbeitet die Anlage völlig ohne CO2-Ausstoß, wenn man die bei der Produktion der Anlage erzeugten Emissionen unberücksichtigt läßt.

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